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Raphael T. Rigassi
Münstergasse 62
CH-3011 Bern, Switzerland
Tel. (031) 311 69 64
Natel 079 311 77 88
Fax. (031) 312 58 78
Private: Tel. (031) 951 43 64
 

E-mail: rigassi@bluewin.ch
Internet: www.swissart.net/rigassi
  AGS - Art Galleries Switzerland
   
Öffnungszeiten: NEU
Di: 15.00 - 18.30 Uhr
Mi - Fr: 11.00 bis 13.00 Uhr
  15.00 bis 18.30 Uhr
Sa: 01.11.-01.06. 10.30 bis 16.00 Uhr
Sa: 2.06.-30.10. 10.30 - 14.00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung


 
Künstler der Galerie
Artists of the Gallery

Wir möchten Sie auf unsere kommenden Messebeteiligungen aufmerksam machen:
Art Karlsruhe 8.-11. März 2012 (Stand: H2/D17 und D19 mit u.a. Skulpturen von Christian Bolt und Marcus Messmer, sowie einer One-Artist-Show mit Georg Küttinger und weiteren Künstlern wie u.a. Oliver Czarnetta, Silvia Siemes, Thomas Hartmann)
Art Monaco 5.-8. April 2012 (Stand: D 8/10/12 mit Werken u.a. von Christian Bolt und Patrick Lo Giudice)

Berner Kultur_Agenda

Berner Kulturagenda
 
 

News zu dem Künstlerpaar Zhou Brothers, das von der Galerie Rigassi vertreten wird.

Behind-the-Scenes Video: President Barack Obama’s Gift to President Hu Jintao of China



In honor of President Hu's State Visit, President Obama presented the Chinese leader with a painting created by the Zhou Brothers. Based in President Obama’s hometown of Chicago, Illinois, DaHuang and Shan Zuo Zhou are distinguished Chinese American contemporary artists known for their unique collaborative work process. Their thinking, aesthetic and creativity are a symbiosis of Eastern and Western philosophy.

It’s an original multi-textural oil painting on canvas measuring 86 inches wide and 68 inches high – 8 and 6 are lucky numbers that coincide with China’s country code 86. From the Great Wall of China to the portraits of the eight U.S. Presidents since President Nixon’s historic trip to China in 1972, the painting is replete with imagery and motifs that represent 5,000 years of Chinese culture and the friendship that our two countries have shared and will continue on together into the future.

The Zhou Brothers were on hand Tuesday night for the gift exchange between the two Presidents. With White House and State Department staff huddled around, the Zhou brothers explained the significance of the painting, what the gift symbolizes, and their passion for and love of America.

***

art KARLSRUHE
Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst

Interviews mit zwei unserer Künstler:
Karina Wisniewska und Patrick Lo Giudice

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Galerie Rigassi

Einladung
Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde am
Mittwoch, den 9. Mai 2012 von 18.00 bis 20.00 Uhr
zur 6. Vernissage des Jubiläumsjahres begrüssen zu dürfen.

Die Ausstellung dauert
bis zum 16. Juni 2012.

Einleitende Worte von Jean-Christoph Ammann.

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Zhou Brothers

Zhou Brothers Cologne Perfomance

 

Martin disler

Martin Disler

Thomas Hartmann
Thomas Hartmann
Thomas Hartmann
Thomas Hartmann
Thomas Hartmann
Thomas Hartmann
Thomas Hartmann
Thomas Hartmann

Liebe Freunde der Galerie

Mit dieser Ausstellung nehme ich eine Kontroverse auf, welche auch die kurze Geschichte meiner Galerie prägte. Immer wieder wird die Malerei für tot erklärt und für wiederauferstanden und wieder für tot erklärt und so fort. Die Malerei hatte immer einen wichtigen Platz in meinem Galerienprogramms und mit der jetzigen Ausstellung will ich dieses Thema aufnehmen. „Die Malerei ist am Ende. Wer kann etwas Besseres machen als diese Propeller? Du etwa?“. Vor genau 100 Jahren bemerkte dies Marcel Duchamp zu seinen Freunden Constantin Brancusi und Fernand Léger, als sie im Herbst die Luftfahrtschau im Pariser Grand Palais besuchten. Die technischen Innovationen, die perfekten industriellen Formen hatten auf die Gruppe eine ähnliche Wirkung wie etwas früher die afrikanischen Masken auf Pablo Picasso. Duchamp gab seine Malerei auf und schuf sein erstes Ready-made „roue de bicylette“. Bei der Debatte um den „Tod der Malerei“ geht es nicht so sehr um die Behauptung eines tatsächlichen Endes der Malerei als um die Bezweiflung ihrer weiteren Entwicklungsmöglichkeiten. Und genau diese Zweifel treiben Kunstschaffende immer wieder an, die These zu widerlegen und neue Wege zu gehen. So ist zum Beispiel auch die Bewegung der Neuen Wilden in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts als Opposition zur etablierten, intellektuellen Minimal Art und Konzeptkunst entstanden. Castelli, Middendorf, Penck, Anzinger und auch Martin Disler sind Zeugen davon, dass sich die Malerei im Vergleich zu anderen innovativen Medien stets aufs Neue als entwicklungsfähiger und schöpferischer denn je erweisen. Ihre Bilder entsprangen den individuellen Empfindungen ihrer Protagonisten und ihrem Selbstdarstellungsbedürfnis. So verstehe ich den Ausspruch Martin Dislers „Ich bin der letzte Maler“ (Podiumsdiskussion Art Basel 1989) als Provokation und Ansporn für eine weitere Entwicklungsstufe der Malerei angesichts der sich immer weiter verändernden gesellschaftlichen und politischen Umfelds.
Die Malerei ist und wird nie zu ersetzen sein. Dass sie heute wiederum in den Ausstellungen boomt, ist vordergründig verblüffend, aber schnell einleuchtend. Im Zeitalter der „neuen Medien“ löst die Malerei nach wie vor die Faszination einer gewissen Unmittelbarkeit und Authentizität aus. Im Zeitalter von iphone, icloud und digitaler Wirtschaft lassen sich die Motive in der Malerei nicht auf Abbilder einer real gewordenen Virtualität reduzieren. Die malerische Revolte gilt dieser lärmenden Bilderwelt und der immer vorhandenen Nachfrage nach Authentizität.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Raphael T. Rigassi


20 Jahre Galerie Rigassi – Ich bin der letzte Maler ( M. Disler )

Die Galerie Raphael Rigassi feiert ihr 20 - jähriges Jubiläum mit einer Ausstellungsserie, voll illustrer Namen und gelungener Überraschungen. Dem spektakulären Auftakt im Oktober 2011 Rigassi-Reloaded mit Werken von Weltstars wie Baselitz, Beuys und Balthasar Burkhard folgte mit Les Nouveaux Réalistes die Reinszenierung einer Ausstellung mit Werken von Christo, Daniel Spoerri, Jean Tinguely u.a., die Rigassi zwanzig Jahre zuvor gezeigt hat.
Kunst, die Rigassi auf seinem Lebensweg begleitet hat, zeigte Why? … Wie es mir gefällt! Rigassis Rolle als Pionier der Art Brut in Bern dokumentierte die Ausstellung Outsider. Und die Schau Special Liaisons erinnerte an Kunstschaffende, zu denen Rigassi eine besondere Verbindung pflegt.
«Ich glaube, dass am Ende dieses Jahrtausends die Malerei noch einmal eine neue
Funktion kriegen kann, weil unsere Augen nämlich anders geworden sind, als die von Picasso», behauptete Martin Disler ( 1949 – 1996 ). Ein enormer Lebens- und Erfahrungshunger und eine expressive Malweise gingen bei dem jung verstorbenen Künstler Hand in Hand. Als er Ende der 1970 er Jahre mit grossformatigen Bildern begann, die er mit einfachen Materialien wie Dispersionsfarbe malte, setzte er sich damit in bewussten Widerspruch zum Kunstmarkt, der gerade neue Trends und Techniken wie das Video feierte. Seit Beginn der 1980 er Jahre erhielt der vielfach begabte Disler, der neben der Malerei auch das Dichten betrieb, internationale
Resonanz auf seine ausdrucksstarken und oft grossformatigen Bilder. Auch sollte Disler mit seinem Credo von der neuen Funktion der Malerei recht behalten. Im neuen Jahrtausend erlebt die alte Kulturtechnik des Malens wieder eine Neu- und Aufwertung in der Kunst. Im Rahmen seines Galerie-Jubiläumsprogramms richtet Raphael Rigassi dem wilden Solothurner Maler Disler, mit dessen Kunst er sich stets aufs Engste verbunden fühlte, eine Erinnerungsausstellung ein. Ich bin der letzte Maler ( M. Disler ) kombiniert eine Auswahl von Disler-Bildern mit Werken zeitgenössischer Maler. Die Schau setzt so Dislers Glauben an die Wirkmacht der Malerei und ihre Unvergänglichkeit bildhaft um. Mit dabei sind Positionen wie die existenzielle Malerei von dem in New York lebenden Schweizer Künstler Hans Witschi, dessen Werke auf eine unmittelbar starke Weise berühren, wie das auch bei Martin Disler der Fall ist. Thomas Hartmann verwandelt dagegen Räume und Landschaften, Kathedralen und Bücherregale in seinen Gemälden in grossformatige Muster, in denen der Betrachter sich zu verlieren wähnt. Anatoly Shuravlev wurde berühmt mit seinen Minibildern in Plexiglas-Kugeln und -Kuben, setzt sich in seiner Malerei jedoch sehr stark mit Themen und Techniken der Kunstgeschichte auseinander. Die Zhou-Brothers sind international erfolgreich mit ihren kraftvoll expressiven Gemälden, die sie stets in enger Gemeinschaftsarbeit erstellen. Fortgesetzt wird das Jubiläumsprogramm im Juli mit der Ausstellung « Drawings ».
(Alice Henkes)

Jubiläumsprogramm:
19. Oktober – 19. November 2011
Rigassi-Reloaded
23. November – 23. Dezember 2011
Les Nouveaux Réalistes
11. Januar – 25. Februar 2012
Why? … Wie es mir gefällt!
1. März – 31. März 2012
Outsider
4. April – 28. April 2012
Special Liaisons
9. Mai – 16. Juni 2012
« Ich bin der letzte Maler »
(M. Disler)
11. Juli – 18. August 2012
Drawings
19. September – 27. Oktober 2012
Dreams



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